Wien – Budapest Transit V | Susanne Gregor und Gábor Schein


Österreichische und ungarische Autor/inn/en in einen Dialog zu bringen, ist das Ziel der Reihe Wien-Budapest-Transit, die dieses Mal mit Susanne Gregor und Gábor Schein eine Autorin und einen Autor präsentiert, die sich in ihren jüngsten Romanen auf ihre jeweils eigene Weise mit der kommunistischen Vergangenheit ihrer Geburtsländer auseinandersetzen.

Moderation: Zoltán Lesi (Autor, Begründer der Reihe Wien-Budapest-Transit) & Barbara Zwiefelhofer (Programmleiterin Literaturhaus Wien)

Susanne Gregor, geb. 1981 in Žilina/Tschechoslowakei, kam 1990 nach Österreich; studierte Germanistik und Publizistik. Dem Romandebüt Kein eigener Ort (edition exil, 2011) folgten bei Droschl der Roman Territorien (2015) und der Erzählband Unter Wasser (2018). Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019) handelt von drei Freundinnen, die das Jahr vor dem Untergang des sozialistischen Regimes in der Tschechoslowakei erleben. Homepage

Gábor Schein, geb. 1969 in Budapest, Autor von Prosa, Lyrik und Theatertexten, Kritiker und Übersetzer deutscher Lyrik; auf Deutsch erschienen die Romane: Lazarus (übers. v. Wilhelm Droste; Solitude, 2004) und Der Schwede (übers. v. Lacy Kornitzer; Friedenauer Presse, 2019), der einen Bogen von 1956 bis 2006 spannt – einer Zeit, die „schon vom baldigen Rückfall Ungarns in seine Vergangenheit kündet“ (Schein).

(In Kooperation mit der Belletristikgesellschaft Ungarn und dem Österreichischen Kulturforum Budapest / Osztrák Kulturális Fórum Budapest)

Die Veranstaltung kann entweder über den Live Stream auf der Homepage https://www.literaturhaus.at/  mitverfolgt oder vor Ort im Literaturhaus Wien besucht werden.
Für einen Besuch im Literaturhaus Wien ist eine Anmeldung erforderlich unter diesem Link oder telefonisch unter 01-5262044-12.