Digitale Ethik beschäftigt sich mit der Frage nach der Verantwortung für virtuelles Handeln und reflektiert die Bedingungen für ein gutes, gelingendes Leben. Die Digitale Ethik verfolgt keinen präskriptiven Ansatz, d.h. sie schreibt nicht vor, welche Entscheidung die richtige ist. Sie setzt voraus, dass jeder Einzelne kompetent und eigenständig Entscheidungen trifft und dafür Verantwortung übernimmt. Es ist also die Aufgabe von uns allen, die digitale Welt menschengerecht zu gestalten. Den Nutzern muss bewusst gemacht werden, dass sie dass sie auch in der digitalen Welt für ihr eigenes Handeln verantwortlich sind. Ein Ziel des EU-Projekts „ETHIK: „Fürsorge und Bildung“ Professionalisierung der sozialen Arbeit in der Bildung ethischer Kompetenzen im digitalen Nutzungsverhalten.(2019-2021)“, das in diesem Webinar vorgestellt wird, ist es, die Menschen an eine Kommunikationskultur heranzuführen, die auf Empathie und Respekt statt aufbaut.
Im Webinar sprechen wir über Werte in der digitalen Welt und stellen medienpädagogische Methoden vor, die Schüler*innen ermutigen, eigene Haltung zu hinterfragen und angemessene Regeln für ihre Online-Kommunikation zu entwickeln.
Die Inhalte und Methoden des Webinars richten sich vor allem an pädagogische Fachkräfte.
Wann: 27. April 2021, 16.00 Uhr – ONLINE
Dauer: ca. 90min.
Kosten: 120€ – die Gebühr ist vor Beginn der Veranstaltung zu entrichten.
Anmeldungen und Anfragen:
Institut für Kinder- und Jugendphilosophie
Tel: +43 (0) 316 90370 201
Email: kinderphilosophie@aon.at
www.kinderphilosophie.at
Details und weitere Veranstaltungen siehe:
https://kinderphilosophie-gesellschaft.uni-graz.at/de/veranstaltungen/

