VORTRAG – Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen


VORTRAG

Das Gender-Paradoxon. Mann und Frau als evolvierte Menschentypen

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Kutschera (Universität Basel)

Sex und Gender sind Schlüsselbegriffe der Evolutionsbiologie. Sie werden jedoch zur Verbreitung einer radikal-feministischen „Geschlechter-Theorie“ bzw. der Politikagenda des „Gender Mainstreaming“ (GM), eine „Frau-gleich-Mann-Ideologie“, sinnentstellend verwendet. Der Vortragende legt dar, dass GM bzw. die soziologischen „Gender Studies“ auf die Irrlehren des US-Psycho-Erziehers John Money (1921–2006) zurückführbar sind. Dieser Moneyismus wird den Erkenntnissen der Geschlechtergerechten Biomedizin (GB) gegenübergestellt, die auf den evolutionär herausgebildeten Unterschieden zwischen Mann und Frau basiert und zur Etablierung eines neuen Ganzkörper XY- bzw. XX-Menschenbildes geführt hat. In der 2018 unter obigem Titel erschienenen Neuauflage des dem Vortrag zugrundeliegenden Buches wurden aktuellste Forschungsergebnisse aufgenommen; die Aussagen dieses Aufklärungstextes werden durch weitere Belege in einem reich bebilderten Vortrag – mit zahlreichen humorvollen Einlagen – untermauert.


Prof. Dr. Ulrich Kutschera (geb. 1955) ist Inhaber des Lehrstuhls für Pflanzenphysiologie mit Lehrgebiet Evolutionsbiologie an der Universität Kassel (Berufung 1992) und arbeitet seit 2007 zusätzlich als Visiting Scientist in Stanford/Palo Alto, Kalifornien (USA).