Bis 01. Februar 2026:
Die Sammlung des Kölner Virologen Hans Joachim Eggers, die zwischen 1975 und 2005 zusammengetragen wurde, ist der bedeutendste Zuwachs zur Autographensammlung der Stiftung Mozarteum seit den Schenkungen der beiden Mozart-Söhne im 19. Jahrhundert. Sie umfasst insgesamt zwölf hochrangige Stücke: Briefe und Dokumente der Mozart-Familie sowie Notenhandschriften von der Hand Leopold und Wolfgang Amadé Mozarts.
Die meisten dieser Objekte sind nie zuvor öffentlich gezeigt worden.
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Aus dem Pressetext:
Spektakulärer Zuwachs für die Autographen-Sammlung der Internationalen Stiftung Mozarteum: Zwölf originale Handschriften der Mozart-Familie aus der Sammlung Eggers sind der bedeutendste Zuwachs seit den Schenkungen der Mozart-Söhne im 19. Jahrhundert.
Es ist in der fast 150-jährigen Geschichte der Internationalen Stiftung Mozarteum der seit langem relevanteste Neuzugang in der Sammlung: Zwölf originale Handschriften der Mozart-Familie aus der Sammlung von Hans Joachim Eggers gelangten größtenteils als Schenkung in die Autographen-Sammlung – allesamt kostbare Dokumente, die Mozarts faszinierende Persönlichkeit noch deutlicher zeichnen. Darunter ist die einzige Abschrift von Mozarts Miserere KV 85 aus dem Jahr 1770 aus der Hand von Leopold Mozart, zudem der Brief, in dem Mozart mit seiner Schwester 1787 den Nachlass des verstorbenen Vaters regelt, oder auch der Brief, in dem Wolfgang Amadé seiner Mutter 1778 erstmals von Aloisia Weber, seiner ersten großen, jedoch unerwiderten Liebe, berichtet.
Den Traum eines jeden Mozart-Verehrers, eine eigene Sammlung mit Originalhandschriften von Wolfgang Amadé und Leopold Mozart, hat sich der Kölner Virologe Hans Joachim Eggers (1927–2016) erfüllt. 1975, vor genau 50 Jahren, begann er damit, Mozart-Autographe auf Auktionen zu erwerben. 30 Jahre später war er im Besitz der bedeutendsten privaten Mozart-Sammlung, die in Deutschland und Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengetragen werden konnte. Bescheiden, wie Eggers war, blieb die Sammlung vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Salzburg und der Stiftung Mozarteum war Eggers als langjähriger Besucher der Mozartwoche verbunden. Durch Entgegenkommen seiner Nachfahren sind nun zwölf Stücke aus dieser einmaligen Kollektion an die Internationale Stiftung Mozarteum gelangt, überwiegend als Schenkungen. Es ist der größte Zuwachs für die weltweit umfangreichste Sammlung an Briefen und Dokumenten zur Mozart-Familie seit den Vermächtnissen der beiden Mozart-Söhne Carl Thomas und Franz Xaver Mozart im 19. Jahrhundert.
Ein Großteil der Schätze aus der Sammlung Eggers wird nun zum allerersten Mal öffentlich gezeigt in der Sonderausstellung Prachtvolle Premiere: Die Mozart-Autographe der Sammlung Eggers, die vom 28. November 2025 bis 1. Februar 2026 im Mozart-Wohnhaus in Salzburg zu sehen ist.
Die Briefe, Dokumente und Musikhandschriften stehen allen Interessierten als Digitalisate zum genauen Studium in der Bibliotheca Mozartiana digital zur Verfügung: Sammlung Eggers
