ROUGH TRANSLATION Lab 1_Grob gesagt: Krieg Texte aus der Ukraine


Mo, 02.05.2022, 18.30 Uhr

Lesungen & Gespräche in: Die Angewandte | Auditorium,
1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 7

Literatur in der Realität des Krieges und die Frage der (Un)Übersetzbarkeit sind Thema von ROUGH TRANSLATION, einer Veranstaltungsreihe des Instituts für Sprachkunst an

der Universität für angewandte Kunst in Wien in Kooperation mit brut Wien und Literaturhaus Wien.

Kuratiert und moderiert von: Evgenia Lopata (Kulturmanagerin und Übersetzerin, künstlerische Leiterin des Poesiefestivals Meridian Czernowitz)

Mit den ukrainischen Dichter:innen Andrij Ljubka, Iryna Tsilyk, Juri Izdryk und Taras Prochasko, via Zoom aus der Ukraine zugeschaltet.

Aus nächster Nähe und sehr weit weg. Auf der gleichen Seite, doch von hier sieht sie so anders aus. Nichts versteht sich mehr von selbst. Verstehst du, was ich meine?
In Kooperation mit brut Wien und Literaturhaus Wien unternimmt das Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien den Versuch, mit Literatur die Weiten zwischen Kriegsalltag und Friedensnormalität zu begreifen und an einen gemeinsamen Ort des Sprechens zu übersetzen.
Die insgesamt vier Veranstaltungen (25.04., 02.05., 16.05. und 14.06.2022 jeweils um 18.30 Uhr) sind kuratiert und moderiert von Evgenia Lopata (Kulturmanagerin und Übersetzerin, künstlerische Leiterin des Poesiefestivals Meridian Czernowitz).

Mit den ukrainischen Dichter:innen Andrij Ljubka (25.04.2022), Iryna Tsilyk (02.05.2022), Juri Izdryk (16.05.2022) und Taras Prochasko (14.06.2022) via Zoom aus der Ukraine zugeschaltet.

Iryna Tsilyk, geb. 1982 in Kiew, ist eine ukrainische Filmemacherin und Autorin mehrerer Bücher (Lyrik, Prosa, Kinderbücher). Ihre Gedichte und Kurzgeschichten wurden ins Englische, Deutsche, Französische, Polnische, Litauische, Tschechische, Schwedische, Rumänische und Katalanische übersetzt und auf verschiedenen internationalen Literaturfestivals und -veranstaltungen präsentiert, wie z. B. dem Schamrock Festival der Dichterinnen (Deutschland, 2018), dem Poesiefestival Berlin 2017, der Leipziger Buchmesse 2017, der Frankfurter Buchmesse 2016, der Vilniuser Buchmesse 2016, Meridian Czernowitz (Ukraine, 2015-2018), dem Internationalen Literaturfestival Vilenica (Slowenien 2008) und anderen.
Als Regisseurin hat Tsilyk renommierte Kurzfilme verantwortet: Wdosvita (2008; Eng. Blue Hour, 2008), Pomyn (2012; Eng. Commemoration, 2012) und Dim (2016; Eng. Home, 2016). Für den Filmalmanach The Invisible Battalion (2017) über ukrainische Frauen im Krieg, hat sie zwei Dokumentarfilme beigetragen. Im Jahr 2020 hatte ihr Dokumentarfilm The Earth Is Blue As an Orange über Zivilisten in der roten Zone im Donbas beim Sundance Film Festival Premiere und gewann dort den Directing Award: World Cinema Documentary.

Weitere Termine: 16.05., 14.06.2022, jeweils 18.30 Uhr
(eine Veranstaltung des Institut für Sprachkunst / Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit brut Wien und Literaturhaus Wien)