¡Migrationsliteratur! Stimmen zwischen den Sprachen „Präsentation des Jahrbuchs 2025 von Worte und Welten“


Di, 19.2.2026 | 19.00 Uhr.

Migrationsliteratur entsteht dort, wo Menschen in neue Sprachräume eintreten und ihr Schreiben zwischen alten und neuen kulturellen Bezugspunkten verorten müssen. Viele Autor:innen empfinden ihre literarische Stimme im Gastland zunächst als „stumm“ überlagert von einer dominanten Zentrumsprache, die wenig Raum für jene lässt, deren Ausdruck sich außerhalb des sprachlichen Mainstreams bewegt. Das bilinguale Magazin Worte & Welten setzt hier seit zehn Jahren ein starkes Zeichen. Es bietet Autor:innen mit Migrationshintergrund eine Plattform, die inihrem kreativen Schaffen weiterhin ihre Muttersprache verwenden, ein literarisches Bekenntnis zu Herkunft, Identität und Vielsprachigkeit. Das Jahrbuch 2025 versammelt ausgewählte Gedichte und Prosatexte aus den beiden Jahresausgaben des Magazins. Durch Texte von Autor:innen aus Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bulgarien, China, Ecuador, Finnland, Georgien, dem Iran, dem Kosovo, Kroatien, Kurdistan, der Mongolei, Mexiko, Österreich, Pakistan, Palästina, Polen, Rumänien, Russland, Slowenien, Serbien, dem Sudan, der Ukraine, Weißrussland und den USA entsteht ein beeindruckendes, weltumspannendes Panorama literarischer Erfahrungen und Erzähltraditionen.