Derselbe Berg — unterschiedliche Routen … Parapsychologie: das große Ganze


Referent: Prof. Peter Mulacz

Im „großen Ganzen“ der Parapsychologie bietet es sich an, zunächst die Phänomene von deren Interpretation zu unterscheiden: interpretative Wertung und Beurteilung der Aussagekraft (Abwägung gegenüber Konkurrenzhypothesen) stellt sich vor allem bei Fragen der „After Death Communication“ und der Reinkarnation an, beides transzendente Bereiche („Jenseits“). Auf der immanenten Ebene der Phänomene verbleibend, kann man ad libitum den Fokus auf das Phänomen selbst („was geschieht?“) richten oder auf die erlebende bzw. handelnde Person („durch wen geschieht es“) und jeweils unterschiedliche Beschreibungssprachen nutzen, wobei „das Ganze“ erst durch die Komplementarität beider entsteht. Schließlich kann man — was an einigen bekannten Fällen demonstriert wird — die immer gleichen Phänomene anhand unterschiedlicher übergeordneter Gesichtspunkte verstehen, z.B. Non-Lokalität, Synchronizität (mit Parenthese zur Serialität), und Gerichtetheit der Information (in vs. out, mit oder ohne Signaltransfer).