Teil 2 des Zyklus „Subtle Energies“
Referentin:
Dr. Marleen Thaler, B.A., B.A., M.A., Wien
Östliche und westliche Konzepte, obwohl unterschiedlich, überschneiden einander in manchen Aspekten, z.B. dem Konzept einer „Aura“, welche den menschlichen Körper unsichtbar umgibt, jedoch von sensitiven Ausnahmemenschen wahrgenommen werden kann.
Die „okkulte Anatomie“ des Ostens ist geprägt durch die Vorstellung der sogenannten „Chakras“ (wörtlich „Räder“), die man vielleicht als Energiezentren bezeichnen könnte, welche jeweils gewisse Aufgaben haben. Die „Meridiane“ sind die Leitungsbahnen einer (postulierten) Energie. Dieses System läßt sich mit unserer westlichen Anatomie und Physiologie nicht in Konkordanz bringen, vielleicht mit Ausnahme der Akupunkturpunkte.
Im Westen stehen im Rahmen dieses Themenbereichs Emanationen im Vordergrund, angefangen mit dem Animalen Magnetismus von Franz Anton Mesmer.
Baraduc, von Reichenbachs Od-Lehre beeinflußt, erzielte Strahlungsbilder von Händen auf photographischen Platten, später auch photographische Bilder von Gedanken (wer assoziiert damit nicht die „Thoughtography“ des Ted Serios?), wie diese auch in Japan von Fukurai produziert worden sind.
Ganz ähnlich sind die Bilder von Handstrahlen, die Narkiewicz-Jodko veröffentlicht hat.
De Rochas erzielt bei seinen Versuchspersonen die „Ausscheidung des Empfindungsvermögens“, womit später auch Tischner experimentiert.
Auch das (hinsichtlich seiner Existenz nicht unumstrittene) Ekto- oder Teleplasma gehört hieher, insbesondere in seiner „gasförmigen“ Phase.
Eine Versuchsperson von Fritz Grunewald war imstande, außerhalb der Körpergrenzen magnetische Felder zu erzeugen.
Wirkungen außerhalb der Körpergrenzen (d.h. non-lokal) können auch als Psychokinese aufgefaßt werden.
