Ing. Mag. Dr. Mathias Mehofer: „Archäometallurgische Analysen an Bunt- und Edelmetallfunden aus dem Gräberfeld Hallstatt, OÖ“


Mittwoch, 21 . Mai 2025  um 18:30 Uhr,
Hörsaal des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie
1190 Wien, Franz-Klein-Gasse 1

VORTRAG
gemeinsam mit den Freunden des NHM:

Ing. Mag. Dr. Mathias Mehofer
(Vienna Institute for Archaeological Science – VIAS / HEAS Uni Wien)
Archäometallurgische Analysen an Bunt- und Edelmetallfunden aus dem Gräberfeld Hallstatt, OÖ.

In Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Wien wurde von Mathias Mehofer ein European Union-H2020-IPERION- HS (FIX_145) Projekt eingeworben, dessen Fokus die Forschung an Funden aus dem Gräberfeld Hallstatt, verwahrt im Naturhistorischen Museum ist.
Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit metallurgischen Untersuchungen an 130 ausgewählten Metallobjekten aus dem Gräberfeld Hallstatt in Oberösterreich, nach dem eine ganze Kulturepoche – die Hallstattzeit zwischen 800 und 450 v. Chr. – benannt wurde. Unter den Forschungsobjekten befinden sich auch Stücke aus dem von Johann Georg Ramsauer im 19. Jahrhundert ausgegrabenen Bereich, die auch beim NHM – Projekt „Kulturerbe digital“ eine Rolle spielen und die nun erstmals durch neueste analytische Methoden untersucht werden.

HallMetals-Archaeometallurgical research on the Iron Age cemetery of Hallstatt, Austria (univie.ac.at)

Seit dem Jahr 2000 ist Mathias Mehofer Leiter des archäometallurgischen Labors am Wiener Institut für Archäologische Wissenschaften/Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Bronzezeitarchäologie, Eisenzeitarchäologie, Mittelalter, Experimentelle Archäologie, Bergbauarchäologie, Metallurgie des Kupfers, der Bronze und der Edelmetalle, Metallurgie des Eisens, Werkzeugmarkenanalysen, Gebrauchsspurenanalysen an Bronzeobjekten, Analysen mit dem Rasterelektronenmikroskop (SEM-EDS).