ÖGHMP

Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin

Die ÖGHMP stellt sich vor – Aktivitäten und Ziele unserer Gesellschaft

Die ÖGHMP ist eine wissenschaftliche Gesellschaft mit dem Ziel Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin in allen ihren Teilgebieten nicht nur in wissenschaftlicher sondern auch in praktischer Hinsicht zu unterstützen und zu fördern. Mit einem klaren Fokus auf Hygiene in all ihren Facetten unterstützt die ÖGHMP Initiativen, um die Gesundheit zu schützen. Dabei spielt nicht nur die Krankenhaushygiene, sondern auch die Wasser-, Lebensmittel- und Umwelthygiene eine wichtige Rolle. Die klinische Mikrobiologie mit Virologie und Mykologie mit ihrem komplexen Zusammenspiel von Krankheitserregern und Behandlungen bildet einen weiteren Eckpfeiler der Aktivitäten der ÖGHMP. Es ist uns auch Anliegen die Aspekte von „One Health“ in den Vordergrund zu rücken und damit die wichtige Verbindung zwischen menschlicher, tierischer und Umweltgesundheit zu verdeutlichen. Die Interdisziplinarität ist eine Stärke unserer Gesellschaft und erleichtert es dazu beizutragen zukunftsweisende Lösungsansätze im Sinne des „One Health“ zu finden. Auch die Rolle als assoziierte Gesellschaft der Ärztekammer sowie die Aktivitäten der jungen ÖGHMP wird im Video behandelt.

Um allen Interessierten einen besseren Einblick zu bieten, berichten Mitglieder des Vorstandes über die Entwicklung, Bedeutung und Aktivitäten der ÖGHMP in unserem Video in deutscher als auch englischer Sprache, sodass Sie ein noch besseres Verständnis von unserer Gesellschaft und ihren Aktivitäten erhalten.  

Wenn Sie mehr über die Aktivitäten der ÖGHMP erfahren wollen, sehen Sie sich unser Video an! https://www.youtube.com/watch?v=_go2GSzj0lE

Der Vorstand der ÖGHMP

ZooBot

Zoologisch-Botanische Gesellschaft in Österreich

Mission

Das Motto der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft (ZooBot) lautet „Wissen schaffen, Natur bewahren“. Die ZooBot versteht sich als lebendige Plattform, die Menschen mit Begeisterung für Biologie zusammenführt – von Wissenschaftler:innen bis zu interessierten Laien. Sie will damit den Naturschutz und die Wissenschaft fördern, insbesondere durch Veranstaltungen und Networking. Die ZooBot bietet dabei Raum für neue Ideen, Projekte und Initiativen und stellt damit ein Netzwerk für Studierende, Jung-Biolog:innen, Wissenschafter:innen und Natur-Interessierte dar.

Entstehung

Die Zoologisch-Botanische Gesellschaft in Österreich („ZooBot“) wurde bereits am 09.04.1851 von Georg Frauenfeld unter dem Namen „Zoologisch-Botanischer Verein zu Wien“ gegründet und gilt damit als einer der ältesten noch existierenden Vereine Österreichs.

Vision

In Zeiten, in denen höhere Bildung nur für (meist männliche) Mitglieder der Oberschicht zugänglich war, übernahm die ZooBot in den anschließenden Jahrzehnten viele Aufgaben, die heutzutage Schulen und Universitäten, aber auch ein Potpourri an Vereinen und Institutionen übernehmen – mit dem Ziel, Wissenschaft auch Menschen zugänglich zu machen, für die dies damals sonst weder üblich noch finanziell erschwinglich war.

Meilensteine

Jüngste Meilensteine, ab 2020:

  • Einstellung einer Geschäftsführung 2020
  • Erste Korporative Mitgliedschaften naturwissenschaftlicher Institutionen (2023)
  • Gründung diverser Sektionen, zuletzt (2024) die Nachwuchs-Sektion „Junge ZooBot“, die für die Gesellschaft von ganz besondere Bedeutung ist
  • Co-Organisation der mittlerweilen größten Biodiversitätstagung Österreichs (und damit international von besonderer Bedeutung) „Tage der Biodiversität“ mit 2025 über 500 Teilnehmer:innen

Historische Meilensteine und Wendepunkte gibt es in der über 150-jährigen Vereinsgeschichte zahlreich, daher wurden nur die jüngsten angegeben, die das aktuelle Vereinsleben mitbeherrschen

Ziele

  • Aktive Förderung von Naturschutz und Wissenschaft:
  • Noch dichtere Zusammenarbeit mit Universitäten, Museen und Fachvereinen; insbesondere zur letzten wird die Initiative „Ö-konnect“ angestossen, die die Zusammenarbeit zwischen Vereinen verstärken soll.
  • Für Studierende soll das Angebot an Mitteln zur Weiterbildung und zum Networking weiter ausgebaut werden. Insbesondere die Artenkenntnis und Unterstützung bei der eigenen Spezialisierung steht hier im Mittelpunkt – nicht nur als Unterstützung für die Karriere der Jung-Biolog:innen, sondern insbesondere auch als wichtiges Tool im Natur- und Biodiversitätsschutz.
  • Die Dringlichkeit von Natur- und Biodiversitätsschutz sollen weiter Stakeholdern kommuniziert werden (Appelle/ Offene Briefe).

Impact

  • Wissenschaftsbasierter Naturschutz
  • Förderung von Kooperationen mit Fachvereinen, Museen, Universitäten u.a.
  • Weitreichendes Veranstaltungsangebot populärwissenschaftlicher und wissenschaftlicher Natur, insbesondere zur Förderung von Artenkenntnis bzw. von unter-bearbeiteten Taxa
  • Förderung von Studierenden, die sich zu aktiven Biolog:innen entwickeln, die mit ihrem Streben, Wissen und Werken die Forschung und den Naturschutz in Österreich bzw. weltweit stärken.

Mittel und Aktivitäten

Veranstaltungen

  • Vortragsreihen an der Univ. Wien, teils zum Themenfeld Forschung und Naturschutz, ebenso wie berufsbezogene Themen (Berufe in organismischer Biologie), die insbesondere für Studierende von Interesse sind
  • Außerdem eine populärwissenschaftliche Veranstaltungsreihe im Haus des Meeres (in Kooperation)
  • Aktive Förderung der Artenkenntnis durch die zweiwöchentlich an der Univ. Wien (UBB) stattfindenden Bestimmungsabende, die jedem kostenfrei und unabhängig vom Mitgliedsstatus zugänglich sind (auch Nicht-Studierende)
  • Konferenzen in Österreich unterschiedlicher Größe bis hin zu Co-Veranstaltung der mittlerweilen österreichweit größten Biodiversitätskonferenz „Tage der Biodiversität“
  • Exkursionen;
  • TaxSyst-Summerschools (einwöchige Intensivkurse zur Kenntnis ausgewählter Taxa)
  • Forschungsprojekte, derzeit z.B. Koordination der Erhebung der Tierwelt des Botanischen Gartens in Wien
  • Zeichenkurse „Botanische Illustration im Botanischen Garten“
  • Internetpräsenz: Homepage, Facebook, Instagram, YouTube (Aufzeichnungen diverser Vorträge und Symposien)
  • Unterstützung bei der Jobvermittlung: Die ZooBot sammelt Stellenangebote für Biolog:innen und hilft aktiv dabei mit, die Jobbörse der Austrian Biologist Association zu befüllen (kostenfreier Job-Newsletter für Biolog:innen)

Publikationen

  • Jährlich erscheinende wissenschaftliche Zeitschrift mit open access policy Acta ZooBot Austria
    https://www.zoobot.org/archiv-acta
    (Die Zeitschrift ist 1851 erstmals als „Verhandlungen des zoologisch-botanischen Vereins in Wien“ (ISSN 0084-5647) erschienen und besteht seither als durchgehende Reihe. Seit Band 150/151 (2014) erscheint die Zeitschrift unter dem aktuellen Namen.)
  • Monatlich erscheinender Newsletter – die Besonderheit ist hierbei, dass er für Mitglieder nicht ausschließlich ZooBot-eigene Veranstaltungen beinhaltet, sondern sie besonders gut über die Bio-Community informiert, da er auch Hinweise zu Preisausschreiben/Stipendien sowie Hinweise zu Mitmachaktionen und fachlich interessante Veranstaltungen anderer Organisationen zusammenfasst
    https://www.zoobot.org/newsletter
  • Appelle und Offene Briefe zu Naturschutz- und Wissenschaftsthemen werden sowohl selbst verfasst, als auch unterstützt
    https://www.zoobot.org/archiv-aktuelles/#archiv_apelle

Kooperationen

Kooperationen mit den österreichischen Universitäten, naturhistorischen Museen, vielen anderen Vereinen sowie korporativen Mitgliedern wie dem Stift Seitenstetten – Liste wachsend
https://www.zoobot.org/partnerorganisationen

Förderungen

Insbesondere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der organismischen Biologie durch außer- und inneruniversitäre Bildung sowie Networking in der Community

Bildungs- und Outreach-Aktivitäten

Alle Veranstaltungen stehen der gesamten Öffentlichkeit frei; sie sind meist kostenfrei; wenn das Einheben von Teilnahmegebühren notwendig ist, wird Niederschwelligkeit der Preise geachtet, insbesondere für Studierende

Weiteres

  • Unter den Mitgliedern werden Studierenden und Jung-Biolog:innen wertvolle Lehrmittel zur Verfügung gestellt (Fachliteratur via die ZooBot-Bibliothek, Mikroskope/Binokulare können beispielsweise für selbstständige Einarbeitung in bestimmte Taxa oder auch bei Praktika ausgeborgt werden).
  • Innerhalb der ZooBot haben sich Sektionen gebildet, denen sich Mitglieder (teils auch Nicht-Mitglieder) anschließen können, die spezielle Themenfelder intensiver behandeln. So gibt es die Sektionen „Junge ZooBot“ (Nachwuchs), „ProMare“ (Meeresforschung und -schutz), „Geschichte“
  • Sammlungsarbeit im Stift Seitenstetten: Insbesondere Mitglieder der Jungen ZooBot helfen bei der Aufarbeitung der Naturhistorischen Sammlung des Stifts Seitenstetten – hierbei entsteht eine Win-Win-Situation: Die Studierenden haben einzigartigen Zugang zu einer nicht-öffentlichen Sammlung und vertiefen ihre Taxonomie-Kenntnisse massiv; das Stift hat somit ehrenamtliche Mitarbeiter:innen mit biologischer Expertise bei der Aufarbeitung seiner Sammlung, was von den Angestellten alleine nicht zu stemmen wäre.

Erfolgsindikatoren

Steigende Mitgliederzahlen, steigende Anzahl der Veranstaltungen, steigende Anzahl der Teilnehmer:innen

Zielgruppe

Wissenschafter:innen, Studierende der Biologie, Öffentlichkeit

Zitat

Die Welt braucht Biolog:innen.

Projekte & Highlights

  • TaxSyst Summerschools
  • Zeichenkurse Botanische Illustrationen im Botanischen Garten
  • Projekt „Die Tierwelt des Botanischen Gartens 2.0 (Kartierung der Fauna inkl. geplanter Publikation)
  • Event-Reihe im Haus des Meeres Wien
  • Symposien wie Tage der Biodiversität 2025 oder auch „Jagd in der Diskussion“ im Naturhistorischen Museum Wien (2024),

Social Media

Instagram: @zoobot_oesterreich
E-Mail: info@zoobot.org

Familia Austria

Österreichische Gesellschaft für Genealogie und Geschichte

Mission

Die Ahnenforschung ist längst eine Massenbewegung geworden. Millionen Menschen weltweit sind auf der Suche nach ihren Wurzeln. Denen, ohne geschäftliche Interessen, zu helfen ist unser Ziel.

Um unsere Forschungsergebnisse auch ins Internet stellen zu können haben wir im November 2008 einen Verein angemeldet.
Gründer: Günter Ofner, Dkfm. Helmuth Tautermann, Renate Fennes, Michael Ambrosch, Heinz Hadwig, Claudia Weck und Dipl.-Ing. Erich Schadner.
Damals gab es keinen Verein für nichtadelige Genealogie in Österreich.

Meilensteine

  • 2007-heute: Erfassung aller Sterbefälle in Wien von 1648-1904 in einer Datenbank (mehr als 2,5 Millionen Menschen)
  • 2017, 2020-2021: Erfassung aller Sterbefälle in Graz 1797-1920 in einer Datenbank (245.000 Menschen)
  • 2017-2021: Erfassung der Verlustlisten des 1. Weltkriegs (2,7 Millionen Soldaten)
  • seit 2010: Erfassung von Matriken aus der Donaumonarchie (bisher 12,1 Millionen Menschen)
  • seit 2011: eigene Schriftenreihe

Ziele

1. Information

FAMILIA AUSTRIA will für Ahnen- und Familienforscher sowie für Geschichtsinteressierte auf dem Gebiet der alten Donaumonarchie nützliche Informationen sammeln und langfristig zur Verfügung stellen.
Das betrifft grundsätzliche Texte zur Genealogie und Geschichte ebenso wie beispielsweise Informationen zu Stammbaum-Programmen, Listen mit den Adressen von relevanten Archiven und Bibliotheken, Verweise auf die Netzadressen anderer Forscher, genealogische Firmen usw.
Dazu gehört auch das Suchen und Auffinden bisher noch nicht bekannter Archive und Forschungsmöglichkeiten sowie das Aufspüren, Sammeln, Beschreiben und Kommentieren genealogisch relevanter Internetseiten mit dem Schwerpunkt auf Seiten, die personenbezogene Informationen enthalten.

2. Dokumentation

FAMILIA AUSTRIA will die Arbeitsergebnisse von Ahnen- und Familienforschern auf dem Gebiet der alten Donaumonarchie sammeln, ordnen, aufbereiten, langfristig sichern und anderen Forschern zugänglich machen.
Das betrifft in erster Linie bereits erarbeitete Stammbäume und Familiengeschichten, aber natürlich auch alle darüber hinausgehenden nützlichen Informationen.

3. Wissen Schaffen

FAMILIA AUSTRIA will auf ehrenamtlicher Basis mit vereinten Kräften von Mitgliedern und Mitarbeitern Wissen auf den Gebieten Genealogie und Geschichte erarbeiten.
Das betrifft die Erstellung von Dokumentationen, wissenschaftlichen Arbeiten ebenso wie beispielsweise die Schaffung und Befüllung von Datenbanken zum Thema Genealogie. Auch an die Organisation von relevanten Vorträgen, Symposien, Forschungsreisen usw. ist gedacht.

4. Verbindung

FAMILIA AUSTRIA will Ahnen- und Familienforscher ebenso wie Heimat- und Geschichtsforscher auf dem Gebiet der alten Donaumonarchie zusammenbringen, ihnen helfend zur Seite stehen und ihnen durch die Schaffung von Informationsnetzen die Arbeit erleichtern.
Das beinhaltet sowohl die Vernetzung und Unterstützung schon bestehender Initiativen wie auch die Organisation neuer genealogischer Stammtische und die Kontaktherstellung zwischen einzelnen Forschern.

5. Interessen Vertreten

FAMILIA AUSTRIA will die Interessen der Ahnen- und Familienforscher auf dem Gebiet der alten Donaumonarchie gegenüber staatlichen und anderen privaten Institutionen vertreten.
Das bedeutet beispielsweise das Eintreten für längere Öffnungszeiten ebenso wie das Eintreten gegen Archivgebühren und unsinnige Archiv-Bestimmungen und für die Öffnung derzeit unzugänglicher Archive. Das beinhaltet aber auch die Beteiligung an Diskussionen über gesetzliche Rahmenbedingen oder die Information über schwarze Schafe in der Branche.

Erfolgsindikator

aktuell 1300 Mitglieder

Zielgruppe

Forscher

Veranstaltungen

wöchentliche Vorträge, Schulungen und Analysen

Publikationen

eigene Schriftenreihe

Kooperationen

mit Archiven, Bibliotheken, (öffentliche, kirchliche wie private), Vereinen usw.

Zitate

Forschungen ohne Quellenangaben sind Voodoo

Die Austrian Neuroscience Association (ANA)

Österreichische Gesellschaft für Neurowissenschaften – wurde 1993 gegründet und ist seither die zentrale Stimme der Neurowissenschaften in Österreich. Heute repräsentiert sie rund 450 Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler im ganzen Land. Sie verbindet Forschende über Disziplinen und Institutionen hinweg, fördert Exzellenz auf allen Karrierestufen und vertritt Österreich in internationalen Gremien wie der Federation of European Neuroscience Societies (FENS).

Als Nachwuchsinitiative innerhalb der ANA wurde 2024 Young ANA als eigene Division etabliert, um jungen Wissenschaftler*innen eine Plattform zu geben. Damit wird die Tradition der Nachwuchsförderung in der ANA neu belebt und weitergeführt.

Mission & Antrieb

NA bietet seit über 30 Jahren eine Plattform für wissenschaftlichen Austausch, internationale Vernetzung und Sichtbarkeit. Sie organisiert regelmäßig nationale und internationale Konferenzen, vergibt renommierte Preise und fördert die Beteiligung junger Forschender an internationalen Trainings und Schulen. Zudem engagiert sich die ANA in der Wissenschaftskommunikation, etwa durch die Koordination der Brain Awareness Week in Österreich, und vertritt die Interessen der Neurowissenschaften gegenüber Politik und Gesellschaft.

Young ANA setzt sich zum Ziel, Nachwuchswissenschaftler*innen in Österreich – besonders am Beginn ihrer Karriere – zu unterstützen, zu vernetzen und sichtbar zu machen. Als landesweites Netzwerk schafft Young ANA Räume für Austausch und Zusammenarbeit, setzt sich für interdisziplinäre Synergien ein und möchte die Faszination von Forschung in die Gesellschaft tragen. Damit ergänzen sich ANA und Young ANA: während die ANA den institutionellen Rahmen und die internationale Sichtbarkeit sicherstellt, bringt Young ANA frische Perspektiven, Energie und Nähe zum Nachwuchs ein.

Entstehung & Vision

Die ANA wurde 1993 gegründet, um die bis dahin fehlende nationale Plattform für Neurowissenschaften in Österreich zu schaffen. Erster Präsident war Friedrich G. Barth (Universität Wien), und Sigismund Huck gilt als eine der treibenden Gründerfiguren. Wichtige Impulse der ANA waren die Organisation großer Tagungen, die Förderung des Nachwuchses und die internationale Vernetzung mit FENS, IBRO und EDAB.

Young ANA wurde 2024 als Fortführung der Nachwuchsinitiativen des Student Host Society Committee (SHSC) beim FENS Forum in Wien ins Leben gerufen. Das SHSC hatte Formate wie das „Meet-the-Expert“-Programm organisiert, bei dem Studierende und Promovierende in kleinen Gruppen direkt mit etablierten Wissenschaftler*innen ins Gespräch kamen. Diese erfolgreichen Formate zeigten, wie wertvoll eine nachhaltige Nachwuchsstruktur ist.

Mit der Förderung durch die VWGÖ konnte ANA die Idee aufgreifen und Young ANA revitalisieren. Schon früher hatte es innerhalb der ANA Ansätze für eine Jugendinitiative gegeben, die jedoch nicht dauerhaft funktionierten. Dank der Unterstützung der VWGÖ erhielt die Initiative nun den entscheidenden Impuls, sich fest in der ANA zu verankern. Damit wurde Young ANA zu einer dauerhaften Plattform, die die nächste Generation von Neurowissenschaftler*innen stärkt und sichtbar macht.

Meilensteine

Die ANA prägte die österreichische und europäische Neuroszene durch die Ausrichtung großer Konferenzen: ENA 1994 in Wien, Synaptogenesis 2003, das FENS Forum 2006 sowie zuletzt das FENS Forum 2024, bei dem die ANA als Host Society fungierte. Hinzu kommen die regelmäßig stattfindenden ANA-Meetings in Städten wie Innsbruck, Salzburg, Graz und Wien, die als wichtigste nationale Plattform für Austausch dienen.

Zu den anerkannten Preisen der ANA gehören:

  • der Otto Loewi Preis für exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen,
  • der Best Thesis Award für herausragende Dissertationen,
  • der Pioneer in Neuroscience Award für etablierte Persönlichkeiten,
  • sowie der Young ANA Social Media Award, der innovative Wissenschaftskommunikation würdigt.

Young ANA setzte bereits 2024 erste Akzente:

  • beim FENS Forum 2024 durch die Organisation von Nachwuchsformaten wie „Meet-the-Expert“ und durch ein starkes Engagement im SHSC,
  • durch Schulprojekte, bei denen Gymnasiastinnen erfuhren, wie Forschung funktioniert – von der Hypothese bis zur Theorie –, und gleichzeitig sahen, dass Wissenschaftlerinnen vielfältig sind und nicht alle dem Bild von Einstein entsprechen,
  • durch die Vorbereitung auf das ANA Meeting 2025 am ISTA, bei dem ein Karriere-Workshop mit Vertreter*innen aus der Industrie stattfinden wird, die praxisnahe Einblicke und Tipps zum Berufseinstieg geben.

Ziele & Wirkung

Die ANA verfolgt das Ziel, die Neurowissenschaften in Österreich international sichtbar zu machen, Exzellenz auf allen Karrierestufen zu fördern, die Community zusammenzubringen und die gesellschaftliche Relevanz der Hirnforschung hervorzuheben.

Young ANA ergänzt diese Mission mit spezifischem Fokus auf den Nachwuchs. Kurzfristig geht es darum, junge Wissenschaftler*innen besser zu vernetzen und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Langfristig soll ein landesweites Netzwerk entstehen – mit regionalen Gruppen in Wien, Krems, Linz und Innsbruck sowie österreichweiten Events und Austauschformaten. Gleichzeitig soll die Wissenschaftskommunikation intensiviert werden, insbesondere durch Schulprojekte und jugendgerechte Formate. Damit trägt Young ANA dazu bei, der wachsenden Skepsis gegenüber Wissenschaft mit Transparenz und Nahbarkeit zu begegnen und junge Menschen für Forschung zu begeistern.

Mittel & Aktivitäten

ANA und Young ANA setzen ihre Ziele durch eine breite Palette an Aktivitäten um:

  • Veranstaltungen: Biennale ANA-Meetings, Spezialkonferenzen, Workshops und Karriereformate für den Nachwuchs.
  • Förderungen & Preise: Otto Loewi Preis, Best Thesis Award, Pioneer Award, Young ANA Social Media Award, Reisebeihilfen.
  • Kooperationen: Zusammenarbeit mit Universitäten, ISTA, FENS, IBRO, EDAB und der VWGÖ.
  • Bildung & Outreach: Koordination der Brain Awareness Week, Schulprojekte und öffentliche Vorträge.

Werte & Haltung

Integrität, Offenheit, Transparenz und Diversität bilden die Grundlage der Arbeit von ANA und Young ANA. Beide Organisationen sind überzeugt, dass Wissenschaft kollaborativ, inklusiv und für die Gesellschaft zugänglich sein muss. Young ANA legt besonderen Wert darauf, zu zeigen, dass Wissenschaftler*innen vielfältig sind – und dass jede und jeder Teil der Forschung sein kann.

Zitat

„Neugier treibt uns, Gemeinschaft vereint uns, und Entdeckungen bewegen die Gesellschaft – das ist österreichische Neurowissenschaft. Young ANA ergänzt: Wissenschaft muss transparent, nahbar und inklusiv sein, damit die nächste Generation erkennt, dass sie selbst Teil davon ist.“

Projekte & Highlights

Preisverleihungen (Otto Loewi Preis, Best Thesis Award, Young ANA Social Media Award)

Young-ANA-Schulworkshops mit Hirnmodellen und interaktiven Formaten

Nachwuchsformate beim FENS Forum 2024 (Meet-the-Expert, Student-Hosts)

Karriere-Workshop beim ANA Meeting 2025 am ISTA

Social Media

Instagram: @austrianneuroscience
Facebook: ANA – Austrian Neuroscience Association
LinkedIn: Austrian Neuroscience Association
X/Twitter: @AustrianNeuros1

Young ANA Schulprojeckt

ana_schulprojekt_3

Bild 2 von 4