Dieser wäre geradezu Ausdruck eines Hilfeschreis unserer heutigen Gesellschaft, die sich in vielfacher Weise in Abhängigkeit, auch in krankhafte Abhängigkeiten, begeben hat. Oft hat es den Anschein, als ob die Sucht – ob nun als Abhängigkeit von Substanzen oder Objekten, oder als Zwangsstörung – jene Lücken, ja jenes Vakuum zu füllen hätte, welches ein trotz materieller Saturiertheit oft als sinnentleert erfahrenes Leben hinterlässt. Als wäre die Sucht geradezu die Antithese zu jenem hohen Maß an Freiheit, das Menschen in unserer Gegenwart genießen – oder unter dem sie heillos leiden.
SUCHT – Wege aus dem Verfallen-Sein
01.05.2015 14:00 - 03.05.2015 13:30
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