„Mithilfe einer klugen, originellen und ironischen Sprache baut Jana Volkmann fiktive Welten, die zwischen Realität und Traum changieren“, so die Jurybegründung.
Der mit 5.000 Euro dotierte Reinhard-Priessnitz-Preis erinnert an einen der bedeutendsten Vertreter der Neuen Poesie, an den Wiener Autor Reinhard Priessnitz (1945–1985). Der Preis wird vom Bund finanziert und seit 1994 jährlich an Autor:innen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben.
Preisverleihung durch die Juroren Gustav Ernst und Robert Schindel,
Laudatio: Monika Rinck,
Lesung der Preisträgerin Jana Volkmann.
Jana Volkmann, geb. 1983 in Kassel, hat in Berlin Europäische Literaturen studiert und erste Prosatexte veröffentlicht. Mittlerweile lebt sie in Wien und arbeitet an einer Dissertation über Hotels in der Gegenwartsliteratur. Zuletzt erschienen die Romane Das Zeichen für Regen (Edition Atelier, 2015) und der mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnete Auwald (Verbrecher Verlag, 2020) sowie der Lyrikband Investitionsruinen (Limbus, 2021).
