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Mitglieder

Der VWGÖ repräsentiert mit 202 wissenschaftlichen Gesellschaften als Mitglieder wie keine andere Organisation die Breite und Vielfalt der österreichischen Wissenschaftslandschaft. Die Datenbank des Mitgliederverzeichnis ist somit ein Kulturgut des österreichischen Wissenschaftsbereiches.

Gesellschaft für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz

Ansprechstelle: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Katharina Scherke
Telefon: +43 316 380-3550
Telefax: +43 316 380-9515
Email: oegs@uni-graz.at
Website: http://oegs.ac.at/
Universitätsstraße 15/G4, A-8010 Graz

Kurzdarstellung

Das Institut erfüllt Funktionen im Bereich der Lehre, der Forschung und der außeruniversitären wissenschaftlichen Beratung.

In der Lehre wird zum einen ein Hauptfachstudium der Soziologie angeboten, zum anderen werden Studierende anderer Fächer mit soziologischen Denk- und Arbeitsweisen vertraut gemacht. Durch das Hauptfachstudium der Soziologie will das Institut die Studierenden auf folgende Verwendungssituationen in Beruf und Gesellschaft vorbereiten: im Bildungs- bzw. Ausbildungsbereich, in sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen, in der öffentlichen Verwaltung, in Wirtschaftsunternehmen, in internationalen Organisationen, in den Medien, in Verbänden und Parteien, in Sozialberufen sowie in allen Bereichen der Gesellschaft (z.B. Krankenhaus, Kulturwesen, etc.), in denen soziologische Kenntnisse und Sichtweisen eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zum jeweils geforderten Fachwissen bedeuten. Darüber hinaus soll die Soziologie auch grundlegendes Orientierungswissen über die Eigenart der modernen Industriegesellschaft, ihre Entstehung, ihre Probleme im nationalen wie internationalen Kontext (auch der Entwicklung zu übernationalen Zusammenschlüssen) bereitstellen, das über eine enge Berufsbildung hinausgeht. Dieses Wissen, sowie spezifisch relevante soziologische Befunde (z.B. Wirtschafts- und Organisationssoziologie für Studierende der Wirtschaftswissenschaften) wird auch jenen Studierenden vermittelt, die Soziologie als Nebenfach studieren.

Als berufsbezogene Anforderungen sind vor allem die Fähigkeit zur selbständigen und raschen Gewinnung bzw. Einschätzung gesellschaftsrelevanter Information, das Durchführen empirischer Untersuchungen bzw. eine Einschätzung ihrer methodischen Qualität zu nennen. Weiters ist zu nennen die Fähigkeit, komplexe soziale Sachverhalte sowohl im Mikrokontext der jeweiligen Berufswelt wie im Makrokontext des weiteren gesellschaftlichen Umfelds realistisch und objektiv zu analysieren.

In der Forschung verfolgt das Institut das Ziel, in international sichtbarer Art und Weise und in Austausch und Kooperation auch mit dem Ausland Grundlagenforschung sowie aktuell anwendbare Forschung auf den Gebieten der Wissenschaftslehre und Geschichte der Sozialwissenschaften, der historischen Soziologie, in wesentlichen Teilbereichen der empirischen Sozialforschung und auf dem Gebiete gesamtgesellschaftlicher und international vergleichender Analysen zu betreiben.

In Kontakten mit außeruniversitären wissenschaftlichen Institutionen, öffentlichen Behörden, Verbänden, Medien und privaten Unternehmen erfüllt das Institut eine Reihe von Funktionen, die zur öffentlichen Aufklärung über soziale Probleme und Tendenzen beitragen sollen (durch Vorträge, Medienauftritte und –beiträge). Es wird auch versucht, öffentliche und private Stellen zu unterstützen, wenn es um die Planung von Studien oder die Entwicklung und Umsetzung praktischer Maßnahmen geht.

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